Auto ist es ja nicht. Mir ist nur klar geworden, dass mit dem Kauf eines neuen Fahrrads dieses nun tatsächlich das erste Ding ist, für das ich (richtig) Geld ausgegeben habe. Nachdem mich mein gutes altes Rad in Dresden und Leipzig über dreißig Jahre lang begleitet hat habe ich es zum Umzug schmählich im Stich gelassen und nicht mitgenommen. Es hätte bei den Bergen hier auch nicht wirklich ne Chance... Nun habe ich also ein Neues und bin damit auch fünf Minuten schneller in der Uni :-).
Sonntag, 30. Oktober 2011
Victors Zweiter
Nachdem ich den ersten Geburtstag von Victor 2010 versäumt hatte (ich war für drei Monate in Leipzig) habe ich es nun diesmal wieder gutgemacht indem ich nen Geburtstagskuchen gebacken hatte. In schöner Tradition Möhrenkuchen (fragt sich nur in welcher Tratdition). Ne, Deutsch geht das nicht. Carrotcake geht da schon besser. Mit nur zwei Jahren ist das auch mit den Kerzen noch nicht so wirklich ein Problem :-). Wenigstens von der Anzahl her.
Das Bild zeigt Victor beim Versuch die Kerzen auszublasen, wo er sich fast die Haare runter gebrannt hätte, so dass dann doch sein großer Bruder geholfen hat.
Das Bild zeigt Victor beim Versuch die Kerzen auszublasen, wo er sich fast die Haare runter gebrannt hätte, so dass dann doch sein großer Bruder geholfen hat.
China
Am 12. August ging es für eine Woche nach Peking zu einer Konferenz über Magnetresonanz Mikroskopie. Das ist an und für sich nichts besonderes, besonders war aber dass die Organisatoren das Konferenzbankett in der Volkskongresshalle organisiert hatten. In dem Saal in dem sonst große Empfänge stattfinden. Keine Ahnung, wieso uns diese Ehre zuteil wurde aber es war (r)echt beeindruckend:
Nach dem offiziellen Ende der Konferenz haben fast alle noch einen Tag drangehangen und die Große Mauer besucht. Wir waren nicht die einzigen... :-)
Und das Wetter war sehr gnädig mit uns, da es nicht zu heiß war!
Nach dem offiziellen Ende der Konferenz haben fast alle noch einen Tag drangehangen und die Große Mauer besucht. Wir waren nicht die einzigen... :-)
Und das Wetter war sehr gnädig mit uns, da es nicht zu heiß war!
Lange Pause
Mein letzter Eintrag liegt Monate zurück. Und das hat gute Gründe. Letzte Woche ist das zweite Trimester (in NZ gibt es Trimester anstatt Semester was den Bologna-Prozess Jüngern sicherlich ein Dorn im Auge sein dürfte) an der Uni Zuende gegangen und damit auch mein erstes Trimester an Lehre. Ich war damit über Strecken mit 4 Vorlesungen (über jeweils 50 Minuten), Tutorials und Laborbetreung pro Woche zugedeckt. Zwischendrin lag dann noch ne Konferenz, was den Druck noch erhöht hat. Nun nähert sich das dem Ende, Klausuren müssen noch durchgesehen werden und Noten zusammengestellt, aber dann ist das erst mal hinter mir. Und nachdem ich nun auch mein Schlafpensum wieder etwas aufgebessert habe gibt es auch wieder Zeit für den Blog.
Freitag, 22. Juli 2011
Willkommen zu Hause
Das wird ein kurzer Eintrag: Seit gestern habe ich meine "permanent residency". Ich zögere, dass mit "ständiger Aufenthaltsberechtigung" zu übersetzen, wie das wohl auf den Aufklebern der deutschen Ausländerbehörde steht. Es macht mich einfach zum Einwohner von Neuseeland (mit allen Rechten und Pflichten, einschließlich Jury Dienst...). Es gab ne Flasche Sekt heute..... :-)!
Lost Communication
Vor vierzehn Tagen war ich aus Leipzig nach Wellington zurückgekommen. Mit einer Stunde Verspätung. Der Grund? Eine Boeing 737, die mich von Auckland nach Wellington bringen sollte, aber nicht so richtig wollte. Wir wurden zwar vom Gate zurückgeschoben aber dann fehlte weiterer Fortschritt. Wenn irgendwas Neuseeländische Lebensart und Geisteshaltung beschreibt, dann die Art wie uns das vom Piloten (Air New Zealand) mitgeteilt wurde. Der Kapitän kam aus dem Cockpit, lehnte sich in den Türrahmen zur Kabine schnappte sich das Mikrofon und verkündete: "that we lost communication to one of our engines". Das erzählt er so beilläufig als wenn er gerade über die Lottozahlen vom letzten Wochenende berichtet. Weiterhin meinte er: "I would prefer not to take off with only one engine responding." So nach dem Prinzip: Na ja, an sich macht das nicht wirklich was, mit einem Triebwerk komme ich auch bis Wellington. Aber mir ist heute gerade nicht danach ohne Reserverad loszufliegen....
Er hat sich dann entschuldigt, dass er uns bitten müsste das Flugzeug über eine herangefahrene Treppe zu verlassen und versicherte weiter, dass wir schon noch nach Wellington geflogen werden würden: "we will check with an technician, maybe it's just a plug which needs to be pushed right back into it's socket. Or we may find ourselves another plane." An der Stelle habe ich mir schon gewünscht, dass es nicht einfach nur mal eben mit einem Handgriff zu beheben ist...
Nach 25 Minuten wurde ein anderes Flugzeug bereitgestellt Unser Pilot lehnte wieder im Türrahmen und verkündete "we now have a much better plane, this one is even supposed to be working". Der Flugbegleiter entschuldigte sich dann noch, dass wir uns das Video zur Flugsicherheit noch mal antun müssen, aber das tut man(n) ja gern. Frau auch.
So sind wir dann doch noch in Wellington angekommen. Mit Sicherheit.
Er hat sich dann entschuldigt, dass er uns bitten müsste das Flugzeug über eine herangefahrene Treppe zu verlassen und versicherte weiter, dass wir schon noch nach Wellington geflogen werden würden: "we will check with an technician, maybe it's just a plug which needs to be pushed right back into it's socket. Or we may find ourselves another plane." An der Stelle habe ich mir schon gewünscht, dass es nicht einfach nur mal eben mit einem Handgriff zu beheben ist...
Nach 25 Minuten wurde ein anderes Flugzeug bereitgestellt Unser Pilot lehnte wieder im Türrahmen und verkündete "we now have a much better plane, this one is even supposed to be working". Der Flugbegleiter entschuldigte sich dann noch, dass wir uns das Video zur Flugsicherheit noch mal antun müssen, aber das tut man(n) ja gern. Frau auch.
So sind wir dann doch noch in Wellington angekommen. Mit Sicherheit.
Lego Projekt
Irgendwann hatte Ying angefangen mit Ocean die Terrasse, die an unserem Haus ist mit Lego nachzubauen. Daraus ist schließlich das ganze Haus geworden. Mit allem drum und dran:
Zwischendurch sind uns die Steine ausgegangen. Da ich im Juni/Juli in Deutschland war hatte ich damit die Chance den Rucksack auf dem Rückweg mit Legosteinen vollzupacken, so dass das Haus zum Abschluss kommen konnte. Zwischenzeitlich konnte man schön reinschauen (weil ja die Steine alle waren :-)):
Alle Zwischenwände sind da und Ocean hat sogar unsere Ikea Couch nachgebaut. Nicht ganz im Maßstab aber was macht's.
Nachdem der Vorrat an Steinen wieder nachgefüllt war ist nun sogar der Silver Fern, der natürlich in einem Neuseeländischen Garten nicht fehlen darf, nachgebaut worden:
Zugegeben, der ist bisschen wie Picasso aber Lego hat eben noch nicht die entsprechenden Silver Fern-Teile, so dass es hier bei ein paar grünen Steinen bleibt.
Zwischendurch sind uns die Steine ausgegangen. Da ich im Juni/Juli in Deutschland war hatte ich damit die Chance den Rucksack auf dem Rückweg mit Legosteinen vollzupacken, so dass das Haus zum Abschluss kommen konnte. Zwischenzeitlich konnte man schön reinschauen (weil ja die Steine alle waren :-)):
Alle Zwischenwände sind da und Ocean hat sogar unsere Ikea Couch nachgebaut. Nicht ganz im Maßstab aber was macht's.
Nachdem der Vorrat an Steinen wieder nachgefüllt war ist nun sogar der Silver Fern, der natürlich in einem Neuseeländischen Garten nicht fehlen darf, nachgebaut worden:
Zugegeben, der ist bisschen wie Picasso aber Lego hat eben noch nicht die entsprechenden Silver Fern-Teile, so dass es hier bei ein paar grünen Steinen bleibt.
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